Auf den Spuren durch das große „Netz“ , stieß ich auf das oft leidige und natürlich sehr bekannte Thema „STRESS„. Für mich als offener und aufgeschlossener Mensch, wurde in dem gleichen Moment klar, das sich die Gesellschaft den sogenannten „Stress“, selber antut. Da das Internet voll von guten Ratschlägen betreffend der Stressvermeidung ist, zog ich wie ein Geist von Seite zu Seite und landete am Ende bei Twitter. Dort fand ich einen Bericht : Stress als Statussymbol

Dieser macht doch sehr nachdenklich. Ich frage mich wirklich, sind wir Menschen echt schon soweit das wir alles als Stress empfinden ? Vor meinem inneren Auge sah ich meine Eltern, die sich nie wirklich über „STRESS“ geäussert hatten oder meine Großeltern für die es damals wohl auch nicht einfach war. Und dann wurde es mir bewusst. Für Stress gibt es nur wenige Möglichkeiten. Jeder macht sich den sogenannten Stress selber. Es ist am Ende einfacher zu sagen : Kann ich nicht, schaff ich nicht, will ich nicht und es dann auf den Faktor Stress zurückzuführen.

Aber mal ehrlich. Wann kann ich etwas nicht ? Wieso schaffe ich etwas nicht und ganz wichtig WARUM will ich etwas nicht. Einfache Antwort: Man möchte sich nicht nicht mit Sachen belasten die einem eh keinen Spaß machen und eigentlich eher lästig sind. So ist das mit allen Dingen und schon ist der Stress schuld.

Vielen Berichten zufolge folgt nach dem Stress meistens dann noch ein Burn Out. Auch eine Designer Krankheit. Wer heutzutage keinen Stress hat oder gar einen Burn Out, der ist nicht ganz „gesellschaftsfähig“.
In der Diskussion über Stress und deren Auswirkungen sollte man auch ganz klar sehen, das es den wirklichen beruflichen Stress nicht wirklich gibt. Wenn ich in einem Beruf nicht wirklich gut bin, dann wird es stressig. Bin ich aber damit eins und wirklich glücklich (wir reden jetzt nicht über den finanziellen Aspekt) sondern wirklich nur um den Beruf an sich, dann ist dieser gesunde und gute Stress etwas, was unseren Kopf anregt und uns zu guten Mitarbeitern mit vielen offenen und guten Ideen macht. Anders herum ist es allerdings auch so, das die Chefetage wohl auch unter Stress leidet. Aber auch hier sieht man die eigene Unvernunft. Denn Chefs müssten nicht unter „Stress“ leiden und erstrecht nicht deren Mitarbeiter. Wenn Vorgesetzte, Firmeninhaber und sogenannte Chefs ehrlicher und realistischer zu sich und ihrer Arbeitsweise wären, würde sich einiges einfach in Luft auflösen und das miteinander wäre somit fast „stressfrei„.

Da fallen mir auch immer die Gespräche mit Verwandten und Freunden ein, die um einiges Älter sind als meine Wenigkeit. Wie sich die Firmenhierarchie verändert hat. Früher traf man sich sogar oft privat. Man hatte ein fast freundschaftliches Verhältnis zu seinem Chef und zu seiner Firma. Es war nicht nur der Arbeitgeber und als Arbeitnehmer war man auch nicht nur einfach eine Nummer. Da gab es natürlich auch Zeiten wo es vielleicht hektisch in den Firmen zuging, aber es wurde honoriert und diesen Stress nahm man gar nicht war.
Privater Stress ist allerdings etwas, was man sich selber auferlegt. Und daran kann und muss man arbeiten.Jeder für sich ….
Und schauen wir jetzt in den Spiegel, was sehen wir da ? Viele kranke Menschen, viele unzufriedene Menschen. Alles Menschen die sagen das es am Stress liegen würde…..

Jeder sollte aber mal in sich gehen und sich fragen : Brauche ich das ? Sollten wir uns nicht zusammen tuen und das Wort : NEIN sagen ? Die Revolution im Kopf starten und wieder lernen „Leben“ zu lernen….