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Auf unserer Suche nach berühmten Orten in der Nähe Berlins, kamen wir nach tiefgründiger Recherche auf die Heilstätten in dem kleinen Ort Beelitz.

Heute ist Beelitz unter anderem für seinen Spargelanbau bekannt, der uns immer im Frühling in diversen Lebensmittelmärkten und Marktständen über den Weg läuft.

Aber um in eine lange Vergangenheit zu Reisen und erklärt zu bekommen planten wir einen Besuch zu den Beelitz Heilstätten bei Frau Irene Krause. Frau Krause beschäftigt sich schon seid Jahren mit den Heilstätten und sie ist immer auf der Suche nach neuen Infos , Fotos und Berichten.

Was besonders an den Heilstätten ist, ist die Tatsache das dieses eigentlich schöne Fleckchen Erde immer mehr verfällt und somit seine tiefe Geschichte zu Zeiten von Krankheit, Krieg und Besetzung immer mehr verliert. Die Heilstätten waren bekannt für die guten Heilerfolge von Tuberkulose erkrankten Menschen, da damals ausserhalb Berlins eine noch wirklich reine Luft herrschte.

Neugierig machte uns dieser Ort auch, da als bekannter Lost Place, die Fotos die man hier im Internet finden kann, eine ganz eigene Stimmung wiedergeben. Etwas unheimliches und beunruhigendes und doch völlig still.

Frau Krause ,unsere liebe Führerin, hat die offizielle Erlaubnis dieses Gelände mit Gruppen betreten zu dürfen, daher möchte ich auch hier ausdrücklich darauf hinweisen das es VERBOTEN ist, das Grundstück einfach zu betreten. Auch wenn es verlockend ist, lasst es. Respektiert das Eigentum anderer und bucht bei Frau Krause eine super schöne Führung wovon ihr am Ende sowieso mehr habt.

Nun weiter zu den Heilstätten. Beelitz ist weit über den Grenzen Berlins bekannt und war eine der berühmtesten Heilstätten in Deutschland. Vielleicht liegt es auch daran, das dort sogar Adolf Hitler, damals noch Gefreiter im ersten Weltkrieg,  als Patient behandelt wurde oder zu guter Letzt Erich Honecker und seine Frau dort „Zuflucht“ fanden.

Auf dem heutigen Gelände wurde das alte Heizkraftwerk wieder restauriert und in einem schönen Ansehnlichen Zustand gebracht. Leider ist es eines der wenigen Gebäude das dieses Privileg erhalten hat.

Viel Geschichte umgibt Beelitz, was auch in den Kriegsjahren immer ein Lazarett bzw Sanatorium war. Wenn man heutzutage dann doch mal einen Blick ins innere der Gebäude von der Türschwelle riskiert, kann man nur erahnen was sich dort so abgespielt hat. Manchmal hat man das Gefühl beobachtet zu werden oder in anderen Teilen das Husten und krächzen der Patienten zu hören. Bedrückend ist die Stimmung das man selbst das Vogelgezwitscher nicht wirklich wahr nimmt.

Wer also mal was ganz aussergewöhnliches und interessantes erleben möchte, der sollte unbedingt bei Frau Krause eine Führung buchen und wer weiss…. vielleicht entdeckt der ein oder andere noch den Geist von den Heilstätten in Beelitz

 

ANMERKUNG : Seid 2015 befindet sich ein Baumkronenpfad über den Beelitzer Heilstätten.

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