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Hier unser neuer Reisebericht von der DFDS (Mini)Kreuzfahrt nach Newcastle vom 27.12. bis 31.12.2013 ab Ijmuiden/Amsterdam inklusive unfreiwilliger Verlängerung.

27.12.2013

Am Freitagmorgen den 27.12.2013 sollte es wieder soweit sein. Unser kleines Weihnachtsgeschenk, eine Kurzreise mit der DFDS King Seaways sollte an diesem Tage beginnen. Wir fuhren so gegen 8 Uhr morgens von Bergisch Gladbach in Richtung Amsterdam. Leider wurde das Wetter immer grauer, aber das konnte uns nicht im geringsten die gute Stimmung nehmen.

In Amsterdam angekommen ,so gegen 11:00 Uhr, besuchten wir Madame Tussauds, darüber werde ich in einem anderen Beitrag berichten. Zur Anmerkung, wir parkten im nahe gelegenen Parkhaus direkt in der City und ich muss sagen das ich erst dachte das wir das Parkhaus nach etwa 2 1/2 Stunden Parkzeit gekauft hätten, denn das Ticket kostete 12,00 Euro für diese Zeit. Da war ich erst einmal  platt. Aber auch das tat der Stimmung keinerlei Abbruch, nur das Wetter war zu diesem Moment nicht sehr schön. Es regnete wie aus Eimern so das wir uns entschlossen direkt zum Hafen zu fahren.

Um kurz vor 14:00 Uhr trafen wir dann am Felison Terminal in Ijmuiden/Amsterdam ein. Kurz zur Dame am Check In und wir hatten unser Parkticket, das wir diesmal vorgebucht hatten, in der Hand. Man kann zwar auch an einigen Stellen kostenlos parken, aber diesesmal dachten wir uns, das es so vielleicht besser wäre. Immerhin steht das Auto dann auf einem eingezäunten Gebiet, welches sofort abgeschlossen wird, wenn die Fähre den Hafen verlässt.

Wir schnappten uns unsere 2 Reisetaschen aus dem Auto und gingen ab zum Check-Inn . Wir haben durch die letzte Reise schließlich gelernt, das wir am Ende doch immer zu viel Gepäck dabei haben.Noch die Kamerataschen nicht vergessen und dann los . Super Zeit denn wir mussten nur 10 Minuten warten und schon waren wir dran. Personalausweise gezückt, restliche Kosten bezahlt ( wir hatten uns doch kurzentschlossen dazu durchgerungen das Büffet Restaurant zu besuchen) und Kabinenschlüssel das auch gleichzeitig die Bordkarte ist, erhalten. Dann mit dem ganzen zum Zoll, lieb gelächelt  und nochmals den Personalausweis vorgezeigt. Ups ach ja, beim Bording das ganze Spiel nochmal. Ist ja schon ne Weile her, als wir hier waren.

Auch hier dauerte die Wartezeit zum Betreten des Schiffes nicht lange. Nach 20 Minuten warten waren wir dann auf dem ersehnten Weg zu unseren Kabinen auf Deck 9. Schön weit oben.

Langsam wurde es Dunkel und wir verstauten ganz schnell unsere Sachen in den Kabinen. War ja wie gesagt diesmal nicht viel und schnappten uns die Kameras, damit wir noch ein paar nette Bilder zur Blauen Stunde erwischten. Ich muss sagen, seitdem wir in Ijmuiden angekommen waren, hörte es auch schlagartig auf zu regnen. So sollte es sein…

Auf Deck 7 kurz angehalten und unseren Tisch fürs Abendessen bestellt und schwupp die wupp wieder in Richtung Aussendeck. Da war er, der Hafen..mit all seinen Facetten. Wir sahen zu, wie die Gangway eingeholt wurde und das Tor für die Fahrzeuge die am gesicherten Bereich am Hafen standen, verschlossen wurde. Und siehe da „FEUERWERK“ !! Wir schauten in den super klaren Abendhimmel und genossen alle das tolle Feuerwerk das auf der anderen Uferseite stattfand.

Pünktlich legte die King Seaways ab und wir schaukelten uns langsam in Richtung offenes Meer. Noch ein paar Minuten frische Meeresbrise schnuppern und schon waren wir auf dem Weg zum Abendessen auf Deck 7 im „7Seas“.

Diesmal fand das Büffet nicht so ganz unseren Geschmack, da doch einige Gerichte ziemlich fad schmeckten. Aber es ist ja bekanntlich so, das man nicht immer den Geschmack eines jeden trifft. Satt wurden wir aber allemale und das war ja am Ende die Hauptsache.

Da der Tag durch das Museum und unser frühes Aufstehen uns gezwungen hatte doch ziemlich lange auf den Beinen zu bleiben, schafften wir an diesem Tage noch nicht mal den Shop oder gar die Bar auf unserem Deck zu besuchen. Um 20:00 Uhr streckte uns die Müdigkeit einfach nieder. Die Wellen schaukelten einen ziemlich in den Schlaf, denn dieser war nicht gerade ohne. Viele Menschen vertrugen an diesem Abend den Seegang leider nicht. Auch unser jüngster Sohn war ein bisschen davon betroffen. Aber wir denken eher, das es doch mehr mit dem langen Wachsein und der Urlaubsaufregung zu tun hatte.

Die Betten auf der King Seaways sind im übrigen sehr bequem und man schläft dort echt gut, sogar teilweise besser als in einigen Hotels. Das ist auch ein Punkt den man sicher erwähnen sollte.

28.12.2013

Guten Morgen Newcastle…

So begrüsste uns die Sonne an diesem schönen Dezembermorgen auf See. Mittlerweile hatte sich die See beruhigt und wir glitten langsam in die Hafeneinfahrt nach North Shields ein. Gut gestärkt nach einem guten Frühstücksbüffet auf Deck 7 (wieder in unserem bekannten 7 Seas) machten wir uns um 10:00 Uhr mit dem Bus nach Newcastle auf. Wenn man sich mit DFDS entschliesst diese MiniCruise zu unternehmen ist der Bustransfer bis in die City schon inbegriffen.

 

Angekommen an Central Station, machten wir uns auf zur Metro um ein Familien Tagesticket zu kaufen. Die Metro ist ein tolles Verkehrsmittel in Newcastle und für uns einfacher gewesen als ein öffentlicher Bus. Da es sooo viele Haltestellen, Bussnummer und Busgesellschaften gibt, hatten wir wie gesagt uns Schlußendlich für die Metro entschieden. Das Preissystem ist sogar auf Deutsch erklärt und somit haben wir uns für ein „Family Explorer Ticket“ für einen Tag zu 18,60£ entschieden.Enthalten ist es für 2 Erwachsene und 2 Kinder bis 15 Jahre, also das richtige für uns und für den ganzen Bezirk Newcastle bis nach Sunderland und South Hylton geeignet. Natürlich kann man auch damit die unzähligen Busse benutzen. Mit der METRO kann man sich auch nicht großartig verfahren da es nur 2 Linien gibt. Die Grüne und die Orangene. Man sollte nur wissen wohin man möchte 😉

Hier ein Übersichtsplan

Unsere erste Station an diesem Tag war Whitley Bay. Wir nahmen die Strecke Central Station über Jesmond, Northumberland Park. Wir machten extra die etwas längere Tour da wir hofften auch etwas von der Umgebung sehen zu können. Unsere Entscheidung wurde belohnt und wir durften die vielen kleinen Ortschaften aus den Fenstern der Bahn bestaunen. Nach einer 20 Minuten Fahrt und 15 Stationen später erreichten wir Whitley Bay. Dies ist ein alter Badeort und bei dem tollen schönen Wetter eine Augenweide für sich. Steigt man aus der Bahn ist man innerhalb von 10 Minuten Fußweg direkt am Meer. An der Ufer Promenade angekommen erwartete uns die Flut, mit einem tosenden Applaus an den Brandungsmauern. Man sah einige Angler die diesen schönen Tag ausnutzten. Aus der Ferne konnte man auch eins der Wahrzeichen für Whitley Bay erkennen. Den Leuchtturm „St. Mary’s Lighthouse“. Leider konnten wir diesen nicht besuchen, da wir wie gesagt gerade Flut hatten und der Leuchtturm nur bei Ebbe über einen Damm erreichbar ist. Wir gingen noch eine zeitlang an dem Strand entlang und genossen das bunte treiben am Strand. Viele Menschen waren an diesem Samstag Vormittag unterwegs und gingen dort spazieren. Darauf zu achten ist vielleicht noch, das dort die Hundebesitzer ihren Hund ohne Leine laufen lassen. Was wir im Grunde schön finden, da sich unser Hund bestimmt auch darüber freuen würde. Nur nehmen sie es mit dem beseitigen der „Tretmienen“ nicht so genau. Und das bei den Bußgeldstrafen von 500£ pro Häufchen.

Nach dem schönen Spaziergang gingen wir wieder zurück zur METRO und fuhren weiter mit Bahn bis zur Station „Tynemouth„. Da ja dort das berühmte „Castle“ steht fuhren wir somit 2 Stationen weiter. Samstags wie auch Sonntag befindet sich dort ein Markt für Antiquitäten, Anziehsachen und andere diverse Kleinigkeiten. Wir wussten das jedoch nicht und waren ganz überrascht als wir aus der Bahn stiegen. Somit schlenderten wir noch gemütlich darüber und bewunderten so einige Stände. Von dort aus schlenderten wir durch die Station Terrace über die Allendale zur Front Street. Die vielen Cafes, Pubs und kleinen Geschäfte scheinen immer gerne und gut besucht zu sein. Am Ende der Straße liegt das Tynemouth Castle and Priory. Wir besuchten es nur von aussen und umrundeten es. Ein Grandioser Anblick ist es bis zum Molenkopf zu schauen und zu sehen wie sich viele Menschen bei dem schönen Wetter am Leuchtturm tummeln. Überall sieht man Angler und Spaziergänger. Da es mittlerweile Nachmittag wurde, stand die Sonne auch in einem super schönen Stand. Alles zeigte sich von seiner richtig tollen Seite. Nach etwa einer Stunde gingen wir langsam wieder die Front Street zur METRO zurück. Hielten kurz an einem kleinen Geschäft um im Park an der Statue von „Queen Victoria“ eine kleine Rast zu machen.

Wir fuhren mit der METRO die letzten 12 Stationen zu St. James und schauten uns in Newcastle noch das Tor zu „China Town“ und das Station von den „Newcastle United“ an. Beides sehr schöne und interessante Bauten die man sich anschauen sollte, wenn man schon einmal da ist. Da es mittlerweile kühl wurde und die Sonne immer weiter unterging machten wir uns auf dem Weg zur Central Station mit der Metro

Der Bus nahm uns wieder an der Central Station zu unserer Fähre auf und nahm die „Landschaftlich schönere Strecke“ an der Tyne vorbei. Vom Bus aus konnten wir noch das „Life Center“, die „Queen Elizabeth II , High Level, Swing, Tyne und Gateshead Millennium“ Bridge, The Sage Gateshead (bei uns nur Erdnuss genannt) und auch das Baltic Centre sehen. Das war mal eine Rundrückfahrt der besonderen Sorte und wir dankten dem Busfahrer nach dem Stop am Hafen für diese beeindruckende Fahrt. Angekommen am Hafen von North Shields, legten wir wieder unsere Bordkarte und unseren Personalausweis vor. Keine Ahnung was die Zollbeamtin von mir wollte, aber sie durchfühlte meine kleine Handtasche. Das die restliche Familie riesige Taschen dabei hatten, schien sie weniger zu Interessieren. Ich frage mich heute noch was sie dort gesucht hat … schulterzuck

Wieder in unserer Kabine angekommen, machten wir uns fürs Abendessen fertig, denn wir wollten ja den letzten Abend an Bord richtig schön geniessen. Das Essen war wie am Abend davor, weniger unser Geschmack, aber trotzdem wieder schön dekoriert und auch diesmal fanden wir etwas was uns schmeckte. Leider hatten wir diesmal keinen aufmerksamen Kellner. Er umrundete zwar immer unseren Tisch, verlor in aber immer aus den Augen. Wir waren mittlerweile schon 45 Minuten an unserem Tisch und wir hatten schon  kaum noch Hunger, da wir ja schon durch den 2. Gang waren, machte mein netter Mann den Kellner doch mal nett darauf aufmerksam das er wohl unseren Tisch nicht sehen würde. Es war dem Kellner sichtlich peinlich von einem Gast angesprochen zu werden. Doch wir wollten doch nur was zu trinken !! Nach weiteren 15 Minuten ( der Kellner hatte nunmehr die Bestellung vergessen) konnten wir unser Abendessen nun wirklich geniessen. „Das ist uns ja noch nie passiert“ war immer mal wieder an unserem Tisch zu hören. Ich kam mir so ein bisschen vor wie bei Harry Potter. Hatten wir etwa alle den berühmten „verschwinde Zauberumhang“ an ???

Natürlich beobachteten wir unseren Kellner dann etwas aufmerksamer und uns fiel auf, das wohl an diesem Samstag für ihn alles nicht so lief wie es sollte. An unserem Nebentisch bestellte man Wein und der gute Kellner bekam die Weinflasche nicht auf. Also das sollte ihm ja nicht passieren. Dann versagte auch noch sein Kellnermesser und am Ende öffnete der Gast seine Weinflasche selber. Irgendwie hatten wir nun Mitleid mit dem Kerl und unsere erste angestaute Wut das wir erst viel zu spät bedient wurden, flog dahin. Armer Dariuz (so hiess unser Kellner , gesehen auf der Rechnung)  hatte echt die berühmte A…. Karte gezogen.Ich glaube er war froh als der Tag zu Ende ging.

Nach dem leckeren Essen begaben wir uns dann noch mit den Kindern in die Columbus Bar auf Deck 9. War ja praktisch da dort ja bekanntlich auch unsere Kabine war. Wir tranken einen super leckeren Strawberry Margarita und die Kinder durften einen Blue Moon und noch einen „giftig grünen“ alkoholfreien Drink zu sich nehmen. Wir lauschten der Live Musik und waren natürlich auch noch dabei wie „BINGO“ ausgerufen wurde. So gegen 21:30 Uhr machten wir uns mit einem kurzen Blick auf die ruhige See, in die Kabine.

Leider sollte es keine Ruhige Nacht werden. Was danach passierte könnt (und solltet) ihr auf meinem Blogbericht

DFDS King Seaways: Wie aus 3 Tagen Minikreuzfahrt 5 Tage wurden

nachlesen !!

 

Durham 29.12.2013

Unser Tag führte uns nach einer anstrengenden Nacht in die schöne historische Stadt Durham. Diese liegt ca. 45 Minuten von North Shields/Newcastle entfernt. Auch am Sonntag bescherte uns das Wetter einen guten Tag.Man sah von weitem schon die Durham Cathedral. Mitten in der City an dem Freemans Place verliessen wir unseren Bus und auch dort würde er uns Abends wieder abholen.Durham ist eine nette kleine Stadt und wir schauten uns von aussen den „Durham Indoor Market“ an. Diese liegt direkt neben der St.Nicholas Church. Der sogenannte Market Place ist mit vielen kleinen Einkaufsstaßen verbunden die aber auch zur Hauptattraktion von Durham führt. Die Durham Cathedral und das Durham Castle. Die Kathedrale ist ein sehr beeindruckendes Gebäude und man fühlt sich ins Mittelalter versetzt oder aber in einen der vielen „Harry Potter“ Filmen versetzt. Die schönen Glasfenster der Kathedrale und auch die Orgel  sind super schön und man sollte sie auf jedenfall besuchen wenn man dort ist.Wir verbrachten etwa 1 1/2 Stunden in der Kirche und liessen die Schönheit dieser auf uns wirken.

Auf dem Rückweg wieder in die City, machten wir halt bei einem super süßen „Fish&Chips“ Laden, dem Bells. Die Preise vom Bells sollen wohl für englische Verhältnisse etwas höher sein, wenigstens schreibt man das überall, aber das essen dort ist einfach gut.

Danach sind wir noch etwas spazieren gegangen und genossen es über die „Milburngate Bridge“ zu gehen zum „Gates Shopping Centre“. Da es langsam dunkel wurde, wirkte die Kathedrale wie eine Burg. Sie wird im Dunkeln beleuchtet.


Der Bus holte uns auch wie verabredet in der Freeman Place ab und so fuhren wir wieder zu unserem Schiff. Das diente ja bekanntlich an diesem Abend als Hotelschiff. Nur noch schnell einchecken und durch den Zoll… die Damen und Herren interessierten sich heute nicht für unsere Taschen, liessen uns einfach nur auf dem Schiff gewähren.

Nach dem Essen gingen wir nur noch eine Runde an Deck und genossen die frische Luft. Da das Schiff ja im Hafen lag, war leider nichts geöffnet und somit gingen wir wieder um 21:00 Uhr in unsere Kabinen. Der lange Tag konnte nun zu Ende gehen und wir freuten uns schon auf den nächsten. Denn da hiess es wieder „Newcastle entdecken“ wenn wir denn wollten.

 

 Newcastle 30.12.2013

 

Heute sollte nun der letzte Tag in Newcastle sein, da unser Schiff uns an diesem Abend wieder mit nach Amsterdam nehmen würde. Wir entschlossen uns noch einmal das Angebot wahrzunehmen und nochmals mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Am Hafen gibt es zwar auch eine Shoppingmöglichkeit, doch reizte uns das irgendwie nicht. Wieder an Central Station angekommen zogen wir das beliebte Familien Ticket von der METRO und stiegen nun in die Bahn Richtung South Hylton. Wir wollten heute Sunderland besuchen. Da das Wetter in Newcastle heute auch nicht besonders war, es regnete immer mal wieder, hofften wir natürlich das es in Sunderland vielleicht auch Regenfreie Augenblicke geben würde. Und so war es auch. Sunderland ist eine Arbeiterstadt, die uns nicht wirklich gefallen hat. Nachdem wir uns einigermassen orientiert hatten, machten wir uns auf zum „Sunderland Winter Gardens“. Leider war dieser noch bis Januar 2014 geschlossen. Daran gelegen ist der „Mowbray Park“. Er besticht durch seinen See der an dem Winter Garten angeknüpft ist. Wir beobachteten dort die Menschen beim Füttern der Enten, Schwäne, Möwen und Tauben.

Wie gesagt, es war an diesem Tag sehr regnerisch und vor allem windig. Gedanken machten wir uns schon um die Heimfahrt. Das wird ja wieder eine Seenacht geben. Auch hier machten uns die Busse ein paar Kopfschmerzen da es sooo viele gab, das wir nicht genau wussten wo wir da landen würden. Meiner Familie war es heute sowieso eher nach Shopping. Ein Shopping Center ist nie weit entfernt und so machten wir uns auf zum „The Bridges Shopping Centre“. Viele kleine und große Läden sind dort vertreten. Unter anderem „Debenhams, TK-MAXX, Disney Store, Boots ….“ und natürlich auch Starbucks und Co. Bei dem guten Britischen Pfund lohnte es sich noch ein paar Klamotten zu ergattern von den Designern „Kenneth Cole, Pierre Cardin, Cobolt…. „. In Großbritannien scheint das Shopping Herz zu liegen. Denn die kennen dort kaum geschlossene Geschäfte….

Den letzten ganzen Tag im Einkaufszentrum verbracht, fuhren wir wieder rechtzeitig mit der METRO nach Newcastle. Eigentlich stand auch noch South Shields auf der Liste, aber das heben wir uns fürs nächste Mal auf. An der Central Station angekommen, erwartete uns ein Hammer an Leuten. Die „Neuzugänger“ hatten wohl Angst das sie nicht mitkommen würden und rempelten einen nach dem anderen an. Wir „alten Hasen“ blieben ganz ruhig. Irgendein Bus wird uns wohl mitnehmen, sagten wir uns gegenseitig und schwupp, schon saßen wir im Bus.

Am „Port of Tyne“ so heißt ja der Hafen in Newcastle, waren Menschen über Menschen die sich an den Check Inn Schalter die Beine in den Bauch standen. Alle wollten ja ihre neuen Kabinen haben ( ich berichtete darüber ja in meinem anderen Artikel) und die neuen waren wie von der Tarantel gestochen hektisch unterwegs…. Puuuuhhhh… was für ein Gedrängel.

Nun waren wir an der Reihe und nahmen unsere Kabinenschlüssel entgegen und was sehen da meine müden Augen ? Deck2 ?? Unter dem Autodeck ? Neee Leute das geht auf gar keinen Fall…. völlig entnervt versuchte ich der Dame am Schalter klarzumachen das Deck 2 ein „no go“ wäre. Schon alleine weil ich befürchtete das dort mal wieder die „Party Fraktion“ untergebracht wäre. Sie sagten es täte ihnen leid, aber was anderes hätten sie nicht mehr frei… Ok, na dann halt Party. Somit durch den Zoll.. wir waren ja mittlerweile bekannt, brauchten noch nicht einmal lange zu warten, schnappten wir uns unsere Taschen und nun ging es ab aufs Schiff.

Das wir tatsächlich eine Partyecke erwischt hatten, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. In diesem Moment wünschten wir, wir wären in der Ecke gelandet wo einige, mittlerweile bekannte Gesichter untergebracht wurden.

Auch dieses Abendessen, das wie jeden Abend sehr gut, aber leider nicht so gewürzt war, wie letztes Jahr, genossen wir das letze Mal für diese Reise. Danach ging es ab in die Shops und es wurde heiter geshoppt. Denn an Bord findet man auch so manches Schnäppchen. Die Parfümerie war unser genauso unser Gastgeber  wie der Shop für die anderen Dinge… Ja das war schön… Genuss pur !!

Noch einen letzten Abendrundgang über Deck und die Meeresbrise um die Nase wehen lassen um sich dann wieder in der Kabine in den Schlaf schaukeln zu lassen

 

31.12.2013 Amsterdam 

Der letzte Morgen auf der „King Seaways“ wurde wieder mit einem leckeren Frühstück, nach einer erholsamen Nacht, eingeläutet. Beim verlassen des Restaurant, verabschiedeten wir uns noch persönlich von der „Guten Seele“ des Restaurants. Die Dame die jeden Tag geduldig alle Tischreservierungen entgegen genommen hatte, kannte uns schon fast persönlich. Wir wechselten jeden Tag ein paar Sätze miteinander, aber heute verabschiedeten wir uns wie alte Bekannte. Eine sehr schöne und nette Begegnung. Wir wünschten uns einen „Guten Rutsch..“ und beiläufig auch den Satz „Wir kommen nächstes Jahr wieder“ .

Das Anlegen des Schiffes schauten wir uns nocheinmal an und hielten nach unserem Auto ausschau. Es stand tatsächlich noch da. Wir sahen vom obersten Deck die „Princess Seaways“ die wohl bald schon mit den Silvester Gästen bestückt werden würde. So sieht sie also aus, unser vielleicht „nächstes“ Schiff fürs Jahr 2014.

Nach dem schnellen Auschecken in Ijmuiden machten wir uns noch auf zur Info. Denn wir wussten ja nicht, ob wir noch mit unserer Parkkarte die wir vor gefühlten, ewigen Zeiten bekommen hatten, noch das Gelände verlassen konnten. Die Dame lächelte uns an und sagte das wir natürlich raus kämen. Wir wünschten uns noch gegenseitig ein frohes neues Jahr und machten uns auf zum Auto.

Am Parkplatz angekommen bestiegen wir unser Auto, fuhren noch eine Runde durch den Hafen und dann ging es ab nach Hause.

Für uns ist es ganz klar: EGAL was uns zugestoßen ist, wir kommen auf alle Fälle wieder. Die Fährgesellschaft wird trotz ein paar Ecken und Kanten immer die erste Wahl für unseren England Urlaub sein. Nur mit einem Wehmutstropfen müssen wir natürlich feststellen. Schade das DFDS nicht mehr ab Deutschland fährt. Dann wären wir noch öfters Gast an Bord!!

 

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