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In diesem Artikel möchte ich euch liebe Leser, das Fischerdorf Greetsiel, näher bringen.Viele von euch waren dort vielleicht schon einmal und ganz viele vielleicht noch nie. Andere kennen unter Umständen nur unter dem Namen und andere wissen noch nicht einmal das es dieses kleine Städtchen gibt.

Greetsiel ist für viele Ostfriesland Besucher DAS Urlaubsziel schlechthin. Auch wir haben es bis jetzt zu unterschiedlichsten Jahreszeiten besucht. Uns fehlt im Grunde nur noch die Winterzeit, was sich aber leider Urlaubstechnisch noch nicht ergab.

Das Fischerdorf Greetsiel ist schon mehr eine kleine Stadt und scheint auch nur vom Tourismus zu leben. Im Sommer ist es an manchen Tagen sehr voll und dann fällt es einem doch sehr schwer sich für diese hübsche Stadt zu erwärmen. Doch machen die Sehenswürdigkeiten die man dort besichtigen kann das ganze wieder wett.

Greetsiel selber ist ein Autofreies Dörfchen und es verfügt über mehrere große Parkplätze die mit Parkscheinautomaten ausgestattet sind. Die Gassen sind hübsch dekoriert und überall sind kleine Geschäfte oder Restaurants. Verhungern muss man dort nicht. Auch die Greetsieler Fischbörse ist dort mit einem einfachen Restaurant vertreten.
Zu bestaunen ist der kleine und schöne Fischerhafen mit seinen Fischerbooten und Ausflugsschiffen.

In den Sommermonaten muss man früh sein, damit man nach den verschiedenen Inseln kommt um dort ein Tagesausflug zu erleben. Diese sind am besten an der Tourist-Info OASE zu buchen. Auch bieten diese schöne Ausflugsfahrten ins Wattenmeer an z.b. Minikreuzfahrt mit Fischfang, Minikreuzfahrt ins Weltnaturerbe Wattenmeer oder auch eine Minikreuzfahrt zu den Seehundbänken ist immer sehr beliebt.

Da wir diese Touren schon aus unseren Dänemark Urlauben kennen, haben wir diese aber noch nicht mitgemacht.

Was wir aber selber auch unternommen haben ist die Fahrt mit der berühmten  „MS Gretchen“. Sie fährt täglich ins das Naturschutzgebiet Leyhörn und zur Schleuse Leysiel. Das „Gretchen“ könnte viele Geschichten erzählen denn es wurde 1924 in Koblenz gebaut und durfte 65 Jahre auf dem schönen Rhein seinen Dienst vollziehen. Seid 1990 ist es als Ausflugsschiff in Greetsiel eingesetzt und wir hoffen das es da noch lange verkehren wird, da es auch das älteste Ausflugsschiff an der Nordseeküste ist.

Die Fahrt mit der „MS Gretchen“ ist eine nette ruhige aber auch lustige Ausflugsfahrt und in den ca 1,5 Stunden bekommt man viel Info vermittelt und wie gesagt das schöne daran ist auch, das man eine Schleusung miterleben darf.Hunde sind im übrigen für einen kleinen Preis Herzlich eingeladen.

Bekannt ist Greetsiel vor allem durch seine Zwillingsmühlen. Einer grünen und einer roten Mühle. Die rote Mühle ist noch in Betrieb und kann auch besichtig werden. Aus der grünen Mühle hat man ein kleines Cafe gemacht.
Unterhalb der grünen Mühle warten weitere Abenteuer am Wasser auf die Touristen. Man kann dort Infofahrten auf den Greetsieler Kanälen unternehmen. Wir waren mit der „MS Hein Luc“ schon unterwegs. Diese war für uns schon eine Art Abendfahrt. Diese war nicht nur überaus nett gestaltet sondern auch noch ziemlich romantisch. Unser Hund wurde auch bei dieser Fahrt herzlich empfangen. Wenn man Kinder hat, haben diese vielleicht das Glück und dürfen auch mal ein paar Meter das Steuer durch so einen Kanal führen. Unsere durften das und waren am Ende der Fahrt mächtig stolz.

Solltet ihr Greetsiel im Sommer besuchen, dann ist auch ein Besuch beim Kutterkorso zu empfehlen. Bei schönem Wetter natürlich sehr voll, sieht man, wie die Fischkutter super hübsch geschmückt Richtung Wattenmeer unterwegs sind. Wer auf einem Fischkutter dabei sein möchte, sollte auch hier vorzeitig buchen.

Es gibt sicherlich noch viele andere Dinge in Greetsiel zu entdecken, aber das überlasse ich lieber euch liebe Leser, denn ich möchte euch einfach nur „Appetit“ auf das kleine aber feine „Fischerdörfchen“ machen und hoffe das auch ihr es, so wie wir, immer wieder gerne besucht.

 

**Anmerkung: Durch den schweren Sturm Ende Oktober 2013  Sturm „Christian“ wurde leider eine der Zwillingsmühlen (die Grüne) teilweise zerstört**

 

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